KLICKwinkel: Ein intersektionaler Fotografie-Workshop über Macht, Blick und queere Sichtbarkeit

Fr 15.05.26 / 15:00-18:00

Fr 22.05.26 / 15:00-18:00

Karlstorbahnhof

Eintritt frei

Altersempfehlung: 16–27 Jahre

Anmeldung: klickwinkel@rescue.org oder per Nachricht an 0176 84964790

Mehr Infos über das Projekt: hier

In Kooperation mit International Rescue Committee (IRC) Deutschland

Das Projekt „Klickwinkel“ wird vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge im Bundesprogramm „Gesellschaftlicher Zusammenhalt. Vor Ort. Vernetzt. Verbunden.“ gefördert.

Wie prägen Bilder unseren Blick auf queere Körper, Identitäten und Lebensrealitäten? Und wie
können wir Fotografie nutzen, um marginalisierte Perspektiven sichtbar zu machen und dominante Narrative zu hinterfragen?

Der zweitägige Workshop „KLICKwinkel“ verbindet fotografische Praxis mit einer kritisch-intersektionalen Auseinandersetzung mit Bildsprache, Machtverhältnissen und gesellschaftlicher Wahrnehmung. Die Teilnehmenden fotografieren ihre eigenen Perspektiven auf Alltag, Community und öffentlichen Raum – mit besonderem Fokus auf Erfahrungen von Queerness, Vielfalt und mehrfacher Diskriminierung.
Wir betrachten gemeinsam Beispiele aus dokumentarischer, sozialer und aktivistischer Fotografie und diskutieren, wie Repräsentation, Sichtbarkeit und Unsichtbarmachung im Kontext queerer und intersektionaler Marginalisierung wirken können.

Dabei sprechen wir über Fragen wie:

  • Wer wird wie dargestellt – und wer nicht?
  • Welche Bilder reproduzieren Stereotype?
  • Wie können wir Bilder nutzen, um Räume für Empowerment und Selbstrepräsentation zu
    schaffen?

Die Teilnehmenden entwickeln eine eigene Fragestellung zu gesellschaftlichen Strukturen,
persönlichen Erfahrungen oder queeren Perspektiven und erstellen eine kleine Bildserie.

Ziel ist es, Beobachtungen, Gefühle oder Herausforderungen sichtbar zu machen und gemeinsam zu reflektieren.

Der Workshop richtet sich an queere Menschen sowie alle, die sich kritisch mit Fotografie,
Sichtbarkeit und intersektionalen Machtverhältnissen auseinandersetzen möchten. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich – wichtig ist nur Offenheit und Lust an Austausch und kreativer Praxis.